Nationales Forum für Engagement und Partizipation
Bundesministerin Ursula von der Leyen nimmt ersten Zwischenbericht des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation entgegen.
Der Sprecherrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat die ersten Ergebnisse des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation an Bundesministerin Ursula von der Leyen als zuständiger Vertreterin der Bundesregierung übergeben. Dieser erste Zwischenbericht liefert für mehr als 60 Handlungsfelder konkrete Vorschläge, die von den über 300 unabhängigen Expertinnen und Experten entwickelt wurden. Der Bericht bildet den Auftakt für die Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung, die durch das Nationale Forum begleitet wird. Das BBE geht davon aus, dass die Vorschläge diese Entwicklung maßgeblich beeinflussen.
Live-Chat: "Innovative Wohnformen im Alter"
Wer im Alter weitgehend selbstbestimmt leben möchte, sollte sich frühzeitig über altersgerechte Wohnformen informieren. Was macht innovative Wohnformen aus? Stefanie Adler von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) beantwortete diese und weitere Fragen im Live-Chat der Initiative "Erfahrung ist Zukunft" und des ARD-Buffets.
"Leipziger Erklärung" der BAGSO Mitgliedsverbände
Zum Abschluss des 9. Deutschen Seniorentages stellte die BAGSO die „Leipziger Erklärung“ vor. „Wir rufen dazu auf, den Generationenvertrag neu zu definieren“, sagte BAGSO-Geschäftsführer Dr. Guido Klumpp. Alle politischen, wirtschaftlichen und individuellen Entscheidungen seien darauf zu prüfen, ob sie die aktuellen Lebensbedingungen verbessern, ohne jedoch die Zukunftschancen künftiger Generationen zu verschlechtern, heißt es in der „Leipziger Erklärung“. „Verantwortung für sich selbst und füreinander müssen zur Maxime werden“, betonte Dr. Klumpp.
Initiative "Alter schafft Neues"
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will mit der breit angelegten Initiative „Alter schafft Neues“ die großen Potenziale der älteren Generation insbesondere im Bereich des ehrenamtlichen Engagements heben und systematisch fördern. Das auf drei Jahre ab dem 1. Januar 2009 ausgelegte und mit 22,5 Millionen Euro ausgestattete neue Bundesprogramm
„Freiwilligendienste aller Generationen“ wendet sich an alle Altersgruppen, insbesondere aber an ältere Menschen, die sich dauerhaft und verlässlich für ein Projekt ihrer Wahl einsetzen wollen. Ziel des zweiten neuen Programms „Aktiv im Alter“ ist es, die Rolle von ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren auch als Mitgestalter und Mitentscheider in den Kommunen zu stärken. Es wurde ein Memorandum entwickelt, das die Leitlinien und Perspektiven für ein aktives Alter formuliert.
>>Das Memorandum "Mitentscheiden und Mitgestalten - Ältere Menschen in Kommunen
Festlicher Abschluss des Projekts „Zukunft braucht Erinnerung – Zeitzeugen und Jugend im helfenden Dialog“
Seit drei Jahren führt die BaS - als Träger - das intergenerative Projekt "Zukunft braucht Erinnerung" mit russischen Kooperationspartnern aus Novosibirsk durch. Ziel ist es, hochaltrige russische Menschen aus der Kriegsgeneration, die in unterschiedlicher Weise Opfer des Nationalsozialismus geworden sind, psychosozial zu betreuen. Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" finanziert das Projekt. Am Freitag den 5. September feierten die ehemaligen NS-Opfer mit ihren jungen PartnerInnen und der russischen und deutschen Projektleitung in Nowosibirsk die Ergebnisse dieses humanitären Projekts.
>>1. Projektbericht "Zunkunft braucht Erinnerung"
>>2. Projektbericht "Zukunft braucht Erinnerung"






