BaS-Jahresfachtagung 17./18.11.2014 in Leipzig

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse (Universität Heidelberg) Foto: Anika Dollmeyer, Leipzig

In Leipzig fand am 17. und 18. November 2014 die 19. Jahresfachtagung der BaS statt. Zum Thema „Lebenslagen und Ressourcen – Seniorenbüros fördern Gemeinschaft“ sorgten Prof. Dr. Andreas Kruse und Prof. Dr. Ursula Lehr für lebendige fachliche Impulse. Aus Leipzig, wo jüngst zehn Seniorenbüros neu entstanden sind, berichtete Prof. Dr. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig. Insgesamt 120 Teilnehmende aus Seniorenbüros und anderen Organisationen diskutierten in fünf Arbeitsgruppen über die Arbeit von Seniorenbüros zu den Schwerpunkten Pflege, Inklusion, Engagementpolitik, Unternehmen und Quartier.
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Nachwahlen zum BaS-Vorstand

Foto: Derk van Groningen, Cloppenburg

Aufgrund des vorzeitigen Ausscheidens der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Ursula Woltering (Stadt Ahlen) fanden auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der BaS am 18. November in Leipzig  Nachwahlen zum Vorstand statt.

Neue stellvertretende Vorsitzende ist Sabine Hantzko (SPN - Seniorenstützpunkt Celle). Ihre bisherige Position als Beisitzerin wird Barbara Heddendorp (Seniorenbüro Hanau) einnehmen.

Die Mitgliederversammlung dankte Frau Woltering für ihr langjähriges Engagement in der Vorstandsarbeit.

 

Feierliche Abschlussveranstaltung im Programm „Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen“

Über 100 Teilnehmende kamen am 4.11.2014 zur Abschlussveranstaltung im Programm „Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen“ nach Berlin.

Haupt- und ehrenamtlich Aktive aus den seit 2011 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekten berichteten über ihre innovativen Lösungsansätze für ein selbständiges Wohnen im gewohnten Umfeld, darunter die Seniorenbüros in Ahlen und in Hamburg.

„Den gesammelten Erfahrungsschatz der Projekte gilt es jetzt zu heben und breiter wirksam zu machen“, unterstrich Stefanie Adler von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) die Aufgabe, die Erkenntnisse aus dem Programm nun für weitere Initiativen zugänglich zu machen.

Die BaS hat den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Projekte in der Programmlaufzeit organisiert. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem FORUM Gemeinschaftliches Wohnen durchgeführt.

Weitere Informationen: http://nachbarschaften.seniorenbueros.org

Fotos: Sebastian Greuner, Berlin
v.l.n.r. G. Hinn (BaS), S. Adler (BaS), Dr. A. Töllner (FORUM e.V), E. Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Famile, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. J. Bura (FORUM e.V.)
Ausschnitt aus dem aufgeführten Theaterstück der BaS-Nachbarschaftswerkstatt, v.l.n.r. Sabine Hantzko (Seniorenbüro Celle) und Judith Rechsteiner (Wendelstein)

BaS im Gespräch mit MdB Kordula Schulz-Asche

Die BaS setzt auch in der 18. Legislaturperiode das Gespräch mit allen im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien fort. Bereits im Juli gab es dazu Termine mit Abgeordneten der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie der Fraktion Die Linke (www.seniorenbueros.org).

Aus terminlichen Gründen fand das letzte Gespräch dieser Runde mit der Abgeordneten Kordula Schulz-Asche von der Fraktion Bündnis 90/Grüne erst am 29.10.2014 in ihrem Wahlkreisbüro im hessischen Hochheim statt. Für die BaS nahmen Vorstandsmitglied Waltraud Möhrlein und Geschäftsführerin Gabriella Hinn teil, begleitet von Berater Erik Rahn.

Wichtigste Themen des Austauschs waren die von der BaS mit Sorge betrachteten Kürzungen des Bundesaltenplans und die Unterstützung von quartierbezogenen Ansätzen durch die Seniorenbüros. Einig war man sich, dass das bürgerschaftlichen Engagement eine wichtige Ergänzung kommunaler Leistungen sein kann, aber auch Hand in Hand mit mehr Partizipation gehen muss.

                          Foto: Erik Rahn, Berlin

v.l.n.r. W. Möhrlein (BaS), K. Schulz-Asche (Bündnis 90/Grüne), G. Hinn (BaS)

BaS-Jahresfachtagung am 17./18. November 2014 in Leipzig

Auch in diesem Jahr lädt die BaS zur Jahresfachtagung "Lebenslagen und Ressourcen - Seniorenbüros fördern Gemeinschaft" nach Leipzig ein. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie eine selbstbestimmte Lebensführung und soziales Engagement ermöglicht werden können. Vorträge und Diskussionen sollen die Vielfalt der Lebenslagen als Faktoren für Teilhabe und Gemeinschaft im höheren Lebensalter in den Blick nehmen und feststellen, welchen Beitrag Seniorenbüros leisten können. Anmeldeschluss ist der 17. Oktober 2014.

Programm

Anmeldung

 

BaS im Gespräch mit Dr. Matthias von Schwanenflügel

Foto: BaS

Dr. Matthias von Schwanenflügel ist seit 15.5.2014 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Abteilungsleiter für den Bereich „Ältere Menschen“ zuständig. Der BaS-Vorsitzende Franz-Ludwig Blömker, die stv. Vorsitzende Ursula Woltering und die Geschäftsführerin Gabriella Hinn stellten in einem Gespräch am 24.7.2014 in Berlin dem neuen Abteilungsleiter die Arbeit der Seniorenbüros und der BaS vor und gaben Empfehlungen für neue Vorhaben im Bereich „Aktives Altern“.

Netzwerktreffen der LaS Bayern

Am 29. Juli 2014 fand in Herzogenaurach das jährliche Netzwerktreffen der Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros in Bayern (LaS Bayern) statt. Neben dem landesweiten Erfahrungs- und Informationsaustausch standen u. a. auch die Zusammenarbeit der bayerischen Seniorenbüros, die Kooperation mit anderen  Netzwerken sowie die Neuwahl der Koordinierungsgruppe auf der Tagesordnung.

Pressemitteilung

Foto: LaS

BaS setzt Dialog mit der Bundespolitik fort

Auch in der 18. Legislaturperiode will die BaS mit den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien im Gespräch bleiben. Dazu trafen der Vorsitzende Franz-Ludwig Blömker und Geschäftsführerin Gabriella Hinn im Juni 2014 in Berlin mit den für Senioren- und Engagementpolitik Verantwortlichen von CDU, SPD und der Fraktion Die Linke zusammen. [mehr]

 

BaS-Workshop "Methoden lebendiger Nachbarschaftsarbeit" vom 29.-30. September 2014 in Königswinter

Das Thema Nachbarschaft ist hochaktuell und wird künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen. Der Workshop lädt ein, in die Zukunft zu schauen, neue beteiligungsorientierte Ansätze sowie innovative Methoden kennen zu lernen und Impulse für die Weiterentwicklung der Nachbarschaftsprojekte vor Ort zu erhalten. Teilnehmen können haupt- und ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Seniorenbüros und Seniorenorganisationen.

Ausschreibung

 

BaS-Datenbank www.senioren-initiativen.de kooperiert mit Feierabend.de

Die wohl umfangreichste Datenbank für Senioren-Initiativen in Deutschland geht neue Wege: Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) kooperiert künftig mit dem Betreiber der größten deutschsprachigen Senioren-Online-Community Feierabend.de.

Pressemitteilung

 

Thementag: Engagement im Alter - so vielfältig wie das Alter selbst"

Was bedeutet die Vielfältigkeit des Alters und die unterschiedliche Lebenslage von Seniorinnen und Senioren für die Engagementförderung in Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros? Diese Fragestellung stand im Zentrum des Thementages „Engagement im Alter – so vielfältig wie das Alter selbst!“ am 9. April 2014 in Köln, der erstmalig gemeinsam von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) ausgerichtet und vom Generali Zukunftsfonds unterstützt wurde. Über 50 Teilnehmer/innen aus Seniorenbüros und Freiwilligenagenturen wirkten dabei mit. 

Bericht und Fotos

 

Die BaS in WDR 4: „In unserem Alter - Aktiv für die Gesellschaft - ehrenamtliche Helfer“

Im Experteninterview vom 19.4.2014 im WDR-Radio spricht Gabriella Hinn, Geschäftsführerin der BaS über das freiwillige Engagement von älteren Menschen.

Sendebeitrag: http://podcast-ww.wdr.de

 

Empfang bei Bundesministerin Manuela Schwesig

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2014 hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig rund 300 Gäste zu einem Empfang nach Berlin eingeladen. Für die BaS haben die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Ursula Woltering und Stefanie Adler, Referentin der BaS-Geschäftsstelle, an der Veranstaltung teilgenommen. In ihrer ersten Grundsatzrede zur Gleichstellungspolitik sagte die Bundesministerin dem nach wie vor unterschiedlichen Lohnniveau von Frauen und Männern den Kampf an. Sie versprach, sich „mit aller Kraft“ für eine Änderung der strukturellen Ursachen einzusetzen und „für echte Gleichstellung eine Partnerin in der Politik“ zu sein.

In einem anschließenden kurzen Gespräch nahm Ursula Woltering die Gelegenheit wahr, gegenüber der Bundesministerin ein seniorenpolitisches Anliegen anzusprechen: „Auch Altersarmut ist ein Thema, das vor allem für Frauen weniger Chancen auf Gleichberechtigung und soziale Teilhabe mit sich bringt. Hier müssen wir die Wurzeln anpacken und ein Altern in Würde möglich machen“, warb Ursula Woltering um politische Unterstützung.

Auszüge aus der Grundsatzrede der Bundesfamilienministerin
www.bmfsfj.de

Foto: BaS / v.l.n.r. Ursula Woltering, BM Manuela Schwesig, Stefanie Adler

BaS impulse dritte Ausgabe: „Mitwirken, Mitgestalten, Mitbestimmen“

Die aktuelle Ausgabe der BaS impulse beschäftigt sich mit dem engen Zusammenhang von bürgerschaftlichem Engagement und gesellschaftlicher Partizipation. Sie greift damit wesentliche Aspekte der Beiträge und Diskussionen der vergangenen BaS-Jahrestagung  unter dem Titel „Mitwirken, Mitgestalten, Mitbestimmen – Seniorenbüros beteiligen!“ im November 2013 in Hanau auf. Viele ältere Aktive leisten wichtige Beiträge zu Integration, Inklusion und Teilhabe, indem sie ihre erworbenen Kompetenzen selbstbestimmt einsetzen.

Die BaS impulse werden in loser Folge veröffentlicht. Sie stellen keine formal abgestimmte Meinung des BaS-Netzwerks dar, sondern verstehen sich als Impulse zum Weiterdiskutieren. Es sollen wichtige Themen auf den Punkt gebracht und dabei auch die Expertise und Handlungsoptionen der Seniorenbüros sichtbar gemacht werden.

Ausgabe 01/2014

Archiv

 

Projektideen für das Kooperationsprojekt "Attraktives Ehrenamt im Sport" ausgewählt

Für das Kooperationsprojekt „Attraktives Ehrenamt im Sport“ wurden insgesamt elf Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros ausgewählt. Gemeinsam werden sie im Tandem mit Sportvereinen Modelle für eine erfolgreiche Zusammenarbeit erproben. Die BaS und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) sind Partner im Projekt.

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www.bagfa.de

www.dosb.de

 

NEU: Die digitale Seniorenbüro-Landkarte

Die konkrete Suche nach einem der über 300 Seniorenbüros in Deutschland wurde optmiert. Auf einer digitalen Landkarte sind alle Seniorenbüros mit Markern gekennzeichnet. Die Adressdaten des ausgewählten Trägers können von dort aus direkt aufgerufen werden. Eine weitere Neuerung ist die Auswahl der Seniorenbüros nach Bundesländern. Innerhalb dieser Auflistung sind die Anschriften nach Postleitzahlen aufsteigend sortiert.

Seniorenbüros bundesweit

 

BaS-Projekt: „Generation Erfahrung - Chance 50plus“ erhält Auszeichnung

Im Rahmen der Preise des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen erhielt die BaS am 13. November 2012 in Brüssel für das neu gestartete Projekt"Generations Erfahrung - Chance50Plus" den dritten Preis in der Kategorie "Arbeitsplätze für jedes Alter". 

BaS-Pressemitteilung

Pressemitteilung der europäischen Kommission

Bilder von der Verleihung

 

Stellungnahme zur nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) sowie der Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband e.V. plädieren in ihrer gemeinsamen Stellungnahme für eine Weiterentwicklung der vom Bundeskabinett beschlossenen nationalen Engagementstrategie.

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Weiterbildung für ältere ArbeitnehmerInnen:
BaS qualifiziert Seniorenbüros

 

Logo Zuhause im Alter BMFSFJ

Die BaS begleitet Projekte, die selbständiges Wohnen im Alter ermöglichen und unterstützt den Erfahrungs- austausch über eine neue Programmplattform.

 

Seniorenbüros bieten individuelle Beratung für (N)onliner

 

Senioren brauchen passgenaue Angebote. Die BaS macht sich dafür stark