WILLKOMMEN auf der Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros
Vorstand der BaS neu gewählt
Auf der BaS-Mitgliederversammlung am 25. November 2011 wurde der Vorstand neu gewählt.
Vorstandsmitglieder sind:
- Giselher Achenbach, Seniorenbüro Winkelsmühle Dreieich (1. Vorsitzender)
- Ursula Woltering, Verein Alter und Soziales e. V. - Seniorenbüro Ahlen (Stellvertretende Vorsitzende)
- Franz-Ludwig Blömker, Akademie Ehrenamt im Kreis Warendorf e. V. (Schatzmeister)
- Waltraud Möhrlein, Leitstelle Älterwerden der Stadt Taunusstein (Schriftführerin)
- Jens Bechtloff, Seniorenbüro Frömmstedt (Beisitzer)
- Sabine Hantzko, Seniorenservicebüro Celle (Beisitzerin)
- Elfriede Küttinger, Seniorenbüro Forchheim e. V. (Beisitzerin)
- Werner Meineke, Forum Ältere Menschen Bremen e. V. (Beisitzer)
- Horst Weipert, Seniorenbüro Hamburg e. V. (Beisitzer)

- von links: Franz-Ludwig Blömker, Elfriede Küttinger, Sabine Hantzko, Waltraud Möhrlein, Jens Bechtloff, Ursula Woltering, Giselher Achenbach, Werner Meineke, Horst Weipert, Gabriella Hinn
16. BaS-Fachtagung „Ältere Ehrenamtliche – fit, kreativ und selbstbestimmt?! Kultur, Bildung und Partizipation im Bürgerschaftlichen Engagement“ am 24./25. November 2011 in Ingolstadt
Rund 100 Teilnehmende von Seniorenbüros aus ganz Deutschland konnten sich anlässlich der Bundesfachtagung mit Kultur, Bildung und Partizipation von älteren Menschen befassen. Diese Themen stellen wichtige Schlüssel für soziale Teilhabe und für das Bürgerschaftlichen Engagement dar. Die Tagung fand im Stadtmuseum und im Bürgerhaus statt.
Nach Grußworten von Franz Wölfl, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Dr. Werner Kammann vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Gabriel Engert, Referent für Kultur, Schule und Jugend der Stadt Ingolstadt, eröffnete Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Mitglied der Sechsten Altenberichtskommission der Bundesregierung, mit einem Vortrag zur Kultur des Alters im demographischen Wandel die Tagung.
Anschließend fand ein intensiver Austausch der Fachkräfte mit Hilfe der Welt-Café-Methode statt, in der zentrale und aktuelle Themen der Arbeit von Seniorenbüros diskutiert werden konnten: Partizipation, Anerkennungskultur, Qualität von Bildung in Seniorenbüros, Geld im Ehrenamt (Monetarisierung) und Engagierte Ältere: Wunsch- oder Stiefkinder der Kommunalpolitik?
Weitere Impulse wurden durch die Vorstellung überregional herausragender Kulturprojekte, darunter die Ingolstädter „Schanzer Puppenspieler“ und „Senioren ins Netz“ gegeben. Großen Anklang fand der Vortrag von Dr. Reinhold Knopp, der neue Zugänge für ältere Menschen in der Kultur- und Bildungsarbeit mit dem Keywork- Ansatz vorstellte.
Zum Abschluss der Tagung wurden die Zukunftstrends in der Engagementförderung älterer Menschen in Form eines Podiumsgesprächs mit Expertinnen und Experten diskutiert.
Kooperationspartner vor Ort waren das Bürgerhaus, Mehrgenerationenhaus der Stadt Ingolstadt mit Seniorenbüro und das Stadtmuseum.
BaS startet neues Projekt: „Generation Erfahrung - Chance 50plus“
Das von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros im August neu gestartete Projekt beschäftigt sich mit dem Thema "Ältere Arbeitnehmer und Freiwilligenengagement". Ziel des Projektes ist, ein Weiterbildungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Sozialwirtschaft zu machen. Hierfür werden Seniorenbüros aus ganz Deutschland ausgebildet. Die Qualifizierungsoffensive für Seniorenbüros wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert und beinhaltet folgende Themen:
- Der demografische Wandel: Die gesellschaftliche Entwicklung konkret in meiner Region
- Die Zukunft der Arbeitswelt: Das Erfahrungswissen der Älteren erschließen, erhalten, fördern
- Fit und 50: Gesunde Ernährung und Bewegung am Arbeitsplatz
- Übergänge: Die letzten fünfzehn Jahre im Beruf und die nachberufliche Lebensphase gestalten
- Generation Sandwich: Eine Generation in Doppel- und Dreifachbelastung. Konkrete Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
BaS-Fortbildungsangebote 2012
Die BaS bietet auch in 2012 Seminare und Veranstaltungen für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen von Seniorenbüros sowie Multiplikatoren der Engagementförderung älterer Menschen an.
Neben der BaS-Jahresfachtagung im November in Bremen findet u. a. am 13. März 2012 in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen SportBund Ein Workshop "Sportverein und Seniorenbüro - Neue Chancen durch Vernetzung" statt. Informationen hierzu unter
Gesprächsrunde "Aktives Alter - Freiheit oder Verpflichtung" am 18. Oktober 2011 in Berlin
Im Rahmen der Tour zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 fand am 18. Oktober 2011 in Berlin eine von BaS und BAGSO gemeinsam veranstaltete Gesprächsrunde zum Thema "Aktives Alter - Freiheit oder Verpflichtung" statt. Mit prominenten Gästen wurde diskutiert über alte Klischees und neue Rollenbilder, über Chancen des Engagements und Generationsgerechtigkeit, ebenso wie über die Freiheiten und Pflichten des Alters.
Stellungnahme zur nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) sowie der Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband e.V. plädieren in ihrer gemeinsamen Stellungnahme für eine Weiterentwicklung der vom Bundeskabinett beschlossenen nationalen Engagementstrategie.
Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LaS NRW)
Auf der Fachkonferenz der über 60 Seniorenbüros in Nordrhein-Westfalen war man sich einig – einstimmig und mit großem Elan wurde die Landesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros NRW (LaS NRW) gegründet. Zum Abschluss der zweitägigen Konferenz in Hilden, auf der es u.a. um die Zukunftsaufgaben der Seniorenbüro ging, wurde die Konzeption der LaS NRW diskutiert und beschlossen sowie der Sitz der Koordinierungsstelle festgelegt und die Lenkungsgruppe gewählt.

