„SelbstBestimmt im Alter!“ Projektauftakt mit 15 Modellstandorten

Im Fokus des Projekts „SelbstBestimmt im Alter – Vorsorge-Unterstützung im Team“ stehen Beratung  und Information zum Thema Selbstbestimmung, Vorsorge und Betreuung, die enge Verknüpfung von ehrenamtlicher und professioneller Unterstützung älterer Menschen für ein selbstbestimmtes Leben im Alltag sowie die Vernetzung von Angeboten der Alten- und Betreuungshilfe im Stadtteil, im Quartier oder auf dem Dorf.

Die 15 Modellstandorte sind:

  • Berlin, Sozialwerk Berlin e.V. (Seniorenbüro)
  • Bremen, Ambulante Versorgungsbrücken e.V. (Seniorenbüro)
  • Bocholt, Stadt Bocholt (Seniorenbüro)
  • Celle, Frauenräume in Celle e.V. (Seniorenbüro und MGH)
  • Flensburg, Stadt Flensburg (Seniorenbüro)
  • Hanau, Stadt Hanau, MGH Fallbach (MGH)
  • Mülheim a.d. Ruhr, Stadt Mülheim (Seniorenbüro)
  • Neumünster, Stadt Neumünster (Seniorenbüro)
  • Norden, KVHS Norden (MGH)
  • Offenburg, Stadt Offenburg (Seniorenbüro und MGH)
  • Pfaffenhofen, Stadt Pfaffenhofen (Seniorenbüro)
  • Regensburg, Stadt Regensburg (Seniorenbüro und MGH)
  • Saalfeld-Rudolstadt, AWO KV Saalfeld-Rudolstadt (Seniorenbüro)
  • Starnberg, Caritasverband Starnberg e.V. (Seniorenbüro)
  • Wartburgkreis, Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes, LV Thüringen e.V. (Seniorenbüro)
Foto: BaS e.V.

BaS gewinnt Posterwettbewerb beim 4. Weltkongress Betreuungsrecht

Das Poster zum neuen Projekt der BaS mit dem Slogan „Selbstbestimmt und mittendrin!“ hat den Wettbewerb beim 4. Weltkongress Betreuungsrecht gewonnen. Gesucht waren die besten Projektvorstellungen in Posterform zum Thema „Erwachsenenschutzrechte unter besonderer Berücksichtigung von Seniorinnen und Senioren – Wissenschaftliche Forschung und best-practice-Modelle“.

Die neun Gewinner-Poster wurden beim 4. Weltkongress Betreuungsrecht präsentiert, der vom 14. bis 17. September 2016 und zum ersten Mal in Deutschland stattfand. Die BaS stellte damit das vom BMFSFJ geförderte Projekt zur Förderung von Selbstbestimmung und Teilhabe für ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf (s.o.) erstmals öffentlich vor. Das Poster ist in Deutsch und Englisch auf der Seite des Weltkongresses zu finden.

Barbara Wurster (BMFSFJ) hält die Laudatio auf die neun GewinnerInnen des Posterwettbewerbs.
3.v.l.: BaS-Poster mit Projektleiterin Agnes Boeßner

Foto: BGT e.V., Ulrich Pfeiffer

www.wcag2016.de

Einen Link zur Preisverleihung finden Sie hier:
www.youtube.com

BaS startet neues Projekt zur Förderung von Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alter

Die allermeisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in ihrem gewohnten Zuhause und ihrem Quartier leben zu können. „Leben und sterben, wo ich hingehöre“ hat es Klaus Dörner als Ziel formuliert. Wenn die Kräfte nachlassen, benötigen viele Menschen jedoch Unterstützung, um den Alltag zu bewältigen und ihre Versorgung zu sichern

Die BaS startet daher zum 01.09.2016 ein neues Projekt, das älteren Menschen mit Unterstützungsbedarf bereits im Vorfeld rechtlicher Betreuung „andere“ Hilfen im Alltag ermöglicht und die Selbstbestimmung und Teilhabe im Alter stärkt. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und läuft insgesamt drei Jahre – bis Ende August 2019.

15 Modellstandorte bundesweit

An 15 Standorten bundesweit entwickeln und erproben Seniorenbüros zusammen mit ehrenamtlich engagierten älteren Menschen,  mit Betreuungsvereinen, mit  Mehrgenerationenhäusern und/oder anderen erfahrenen „Profis“ innovative Modelle, wie durch vernetzte Angebote im Quartier die Selbständigkeit im Alter und die Teilhabe älterer Menschen gestärkt und im Einzelfall ggf. sogar eine rechtliche Betreuung verzögert oder vermieden werden kann.

Vorsorge, Begleitung und konkrete Unterstützung

Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Beratung zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung. Durch die professionellen Unterstützungsangebote für die Ehrenamtlichen soll das bürgerschaftliche Engagement von Seniorinnen und Senioren für ältere Menschen im Alltag zugleich gefördert und ausgebaut werden. Die Hilfe kann von Besuchen gegen die Einsamkeit, Begleitung zum Arzt oder bei Ämtergängen bis hin zu Unterstützung bei schriftlichen Angelegenheiten und bei der Inanspruchnahme anderer Hilfen reichen.

Nähere Informationen: Agnes Boeßner, boessner@seniorenbueros.org

      Berlin: 22. März 2017      
  Tagung „Selbstbestimmung
           und Vollmacht
          statt Ohnmacht“

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          Die BaS im Film

Die Broschüre zum Jubiläum

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