Anerkennung und Ermutigung - Koordinierungstreffen im BaS-Patenschaftsprojekt

Unter dem Motto „Voneinander Lernen“ trafen sich über 40 Verantwortliche aus den 20 Standorten im Projekt „Alt für Jung-Patenschaften-Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ am 01.Dezember zum Austausch in Berlin. Nach dem knappen ersten Jahr der Laufzeit des Vorhabens wurden die bisherigen Erfahrungen aus der Umsetzung diskutiert und ein Ausblick auf die weitere Ausgestaltung des Programms getan.

Ihren bewegenden Auftakt nahm die Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache von Taha Shiekh Deya aus Arnsberg. Der vor eineinhalb Jahren aus Syrien Geflüchtete arbeitet, auch dank Unterstützung einer örtlichen Patin, inzwischen als Physiklehrer an einer deutschen Schule. (Link zur Ansprache)

Dr. Heiko Geue, zuständiger Abteilungsleiter im Bundesfamilienministerium, würdigte die Anstrengungen der Seniorenbüros. Diese wichtige lokale Infrastruktur zur Engagementförderung Älterer habe sich in schwieriger Situation bewährt. Er bestätigte die Fortführung der Bundesförderung in 2017 und wandte sich ausdrücklich gegen vermehrt aufkommende populistische Tendenzen. Das Programm „Menschen stärken Menschen“ sei ein wichtiger Baustein zur Erhaltung von Toleranz und Demokratie. Dabei sei die BaS eine wertvolle Partnerin, dies werde auch in dem begleitenden Programmvideo sichtbar. (Link zum Video)

Im Zentrum der Veranstaltung stand jedoch der fachliche Austausch der Kolleginnen und Kollegen untereinander. Die Teilnehmenden brachten dazu die ihnen wichtigen Aspekte selbst ein. Durch die intensive Befassung mit Themen wie Gewinnung von Freiwilligen, gelingende Kooperation vor Ort und der lebendigen Vorstellung guter Praxis ergaben sich Konturen der gemeinsamen Weiterarbeit. Die Teilnehmenden fühlten sich jedenfalls dafür frisch motiviert.

Franz-Ludwig Blömker, Vorsitzender der BaS und mit seinem Heimatort Warendorf selbst am Programm beteiligt, zeigte sich erfreut, dass bereits 500 Patenschaften durch die Seniorenbüros gestiftet werden konnten. Er sieht in den dadurch ermöglichten interkulturellen Begegnungen vor Ort ein positives Zeichen für Offenheit und gesellschaftliche Vielfalt. Deshalb werde sich die BaS aus Überzeugung auch weiter an dem Bundesprogramm beteiligen. (zur Pressemitteilung des BMFSFJ)

Fotos: BaS e.V.

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