Was ist ein Seniorenbüro?
Seniorenbüros sind Informations-, Beratungs- und Vermittlungsstellen für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in der nachberuflichen und nachfamilialen Lebensphase. Sie gehen auf ein Modellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zurück.
Anfang der 90er Jahre wurden im Rahmen dieses Programms 44 Seniorenbüros gegründet. Heute gibt es in Deutschland ca. 270 Seniorenbüros.
Eine Liste der Seniorenbüros finden Sie hier als Pdf - Datei.
Seniorenbüroarbeit bietet im Einzelnen:
- Information, Beratung und Vermittlung von älteren Menschen, die an freiwilligem Engagement interessiert sind,
- Beratung von Einrichtungen zur Vermittlung älterer Freiwilliger,
- Begleitung älterer Freiwilliger,
- Angebote zur Fort und Weiterbildung,
- Initiierung, Beratung und Unterstützung von Projekten,
- Kooperation und Vernetzung innerhalb der Kommune
- Übernahme kommunaler Aufgaben im Bereich der offenen Altenhilfe.
Für wen sind Seniorenbüros da?
Seniorenbüros richten sich an Menschen ab 50 Jahren, die für sich und für andere aktiv werden möchten. Auch für vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene oder jüngere Menschen können Seniorenbüros wichtige Treffpunkte sein und sinnvolle Aufgaben anbieten. Seniorenbüros sind Ansprechpartner für Seniorengruppen und Initiativen sowie für gemeinnützige Träger, die freiwillige Mitarbeiter/innen suchen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) hat als Dachverband der Seniorenbüros eine Kriterienliste zur Bewertung und Aufnahme von Seniorenbüros in die BaS verabschiedet. Die dort genannten Kriterien müssen erfüllt sein, wenn ein Seniorenbüro als ordentliches Mitglied in die BaS aufgenommen werden will. Somit bietet die Mitgliedschaft eines Seniorenbüros in der BaS einen Beitrag zur Qualitätssicherung durch Gewährleistung eines qualitätsorientierten Profils.

